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22.02.2013

Vergleich UMTS-Tarife - Wie man mobil ins Internet gelangt ...

Hinweis: Dies ist ein älterer Artikel von 2013, der aktuell in den Blog übernommen wird. Er wird in Kürze überarbeitet und mit Bildern ergänzt.
Ins Internet zu gelangen, ist heute schnell und einfach möglich. Und das zu günstigen Preisen. Auch für unterwegs.

Dank UMTS sind auch für Laptop, Smartphone oder Tablet - auch ohne WLAN - schnelle Übertragungen kein Problem mehr.

Doch es gibt einige Dinge, auf die man achten muss.

Hier erfahrt ihr, was zu Vertrag oder Pre-Paid, zu Kündigungsfristen, Laufzeiten oder Mobilfunk-Netzen wichtig ist und welche Unterschiede es zwischen den Tarifen gibt.

Pre-Paid oder Vertrag

Ein wichtiges Kriterium ist die Frage nach dem Vertrag.

Mein Partner Kabel BW etwa bietet einen Tarif für mobiles Internet mit einer Datenmenge von 5 GB. Das ist für Mails, Facebook, Videos, Programme runter laden etc. schon eine ganze Menge.

Und für nur 20,- € / Monat auch noch richtig günstig.

Was bedeuten KBit/s und MBit/s?

Ein Beispiel:
Ein Freund lädt ein durchschnittliches Foto (z. B. Kamera oder Handy) auf den PC und schickt es Ihnen per Mail. Mit mittlerer Auflösung (5 bis 10 Megapixel) kann dies locker 3 MB (Megabyte) haben. Dies sind umgerechnet 3.000 KB (Kilobyte).

Mit einer UMTS-Geschwindigkeit von ca. 2 Mbit/s (= ca. 250 KB/s) laden Sie dieses Bild in etwa 15 Sekunden herunter. Können Sie die vollen 7,2 Mbit/s nutzen, geht’s in unter 5 Sekunden.

Stehen aber nur die sehr niedrigen 60 bis 80 Kbit/s (= max. 10 KB/s) zur Verfügung, wird dieses Foto etwa 5 Minuten dauern.

Und dies ist nur 1 Bild. Bei einer Foto-Galerie mit 50 Bildern oder einem Programm mit 150 MB würde dies mehr als 4 Stunden dauern. Vorausgesetzt, die Verbindung bricht nicht zwischendrin ab oder der Download macht Probleme.

Bei solch niedriger Verbindung sollte man sich deshalb auf das reine Lesen und Beantworten von Mails beschränken.

Vertragslaufzeit

Jedoch: Bestandteil dieses Vertrags ist die Laufzeit von 24 Monaten.
Auch viele andere Anbieter haben Tarife mit gleicher Laufzeit.

Dieses bedeutet: Man ist 2 Jahre an den Anbieter mit dem gleichen Tarif gebunden.
Man kann also nicht mal eben den Anbieter wechseln oder den Tarif anpassen.

Vertrag gilt weiter - auch bei Umzug oder Nichtnutzung

Zieht man um und hat am neuen Wohnort (z. B. im Ausland) keinen Zugang zu UMTS, zahlt man - je nach Tarif-Vereinbarung - trotzdem.

Dies gilt auch für den Fall, dass man das mobile Internet in einem Monat nicht nutzt.

(Dies sollte man am besten vor dem Wechsel zum neuen Wohnort prüfen.
Bei Kabel BW wird beim Umzug außerhalb Baden-Württemberg der Vertrag für mobiles Internet aufgelöst, da auch das reguläre Internet + Festnetz nicht mehr möglich sind.)

Vorteile von Verträgen

Nutzt man die mobile Verbindung regelmäßig, macht ein solcher Vertrag durchaus Sinn.

Denn: Man muss sich nicht jedes Mal ums Wieder-Aufladen kümmern (Pre-Paid), sondern hat jeden Monat gleich hohe Kosten und ein hohes Daten-Volumen zur Verfügung.

Beispiele für die Datennutzung - Wie lässt sich mobiles Internet nutzen?

Nicht nur fürs eigene Gerät (Laptop oder Tablet) kann mobiles Internet genutzt werden. Etwa um unterwegs Daten austauschen zu können (z. B. Cloud-Speichern wie Dropbox), Mails zu lesen, auf Facebook unterwegs zu sein, Fachliteratur zu lesen uvm.

Dank des Internet-Sticks (etwa per USB) kann man das ebenso für andere Geräte verwenden.

Etwa um bei Kunden, die keinen eigenen oder einen sehr langsamen Internet-Anschluss haben, trotzdem ins Netz zu gelangen. Beispielsweise um zu Problemen und Fragen zu recherchieren oder ein Programm herunterzuladen.

Was bedeutet Pre-Paid?

Hier zahlen Sie im Voraus einen Betrag ein (bar: etwa an Tankstellen, per Überweisung, Lastschrift, Kreditkarte, PayPal o. ä.) und können dieses schon bezahlte Guthaben allmählich aufbrauchen. Dies kann stunden- oder tagesweise sein oder auch per Monat-Pauschale.

Unterschiede bei Vertragslaufzeit

Wichtig ist bei einem Vertrag natürlich die Laufzeit.
Während dieser hat man jeden Monat gleich hohe Kosten.

Je nach Tarif + Anbieter kann die Vertrags-Laufzeit unterschiedlich sein.
Bei Kabel BW etwa läuft der Vertrag 2 Jahre.

Es gibt aber auch Anbieter, die nur 1 Jahr Laufzeit haben.
Oder aber der Vertrag kann monatlich gekündigt werden (quasi ohne eine Laufzeit).

Trotzdem handelt es sich um einen Vertrag und nicht um Pre-Paid.

Bei einem Tarif von O2 - ohne Laufzeit, mit mtl. Kündigung-Möglichkeit - lag der monatliche Preis 10,- € höher als beim Kabel BW-Tarif (bei gleicher Daten-Menge).

Nachteil: Höhere Kosten bei gleicher Daten-Menge
Vorteil: Jederzeit kündbar.

Kündigungsfrist

Außerdem sollte man die Kündigungsfrist beachten.
Die meisten Anbieter haben eine Kündigungsfrist von 4 oder 6 Wochen bzw. 1 Monat zum Vertragsende.

Aber auch 2 oder 3 Monate sind üblich.
Das sollte man, bevor man einen Anbieter-Wechsel oder die Kündigung überlegt, beachten.

Denn bekommt der Anbieter das Schreiben zu spät, kann die Frist verstrichen sein.
Und man zahlt - meist mind. 1 Jahr - den Tarif weiter.

Vertrag vs. Nutzung pro Stunde, Tag oder Monat

Für Dauer-Nutzer ist die Monat-Pauschale die sinnvollste Variante.

Dann muss man sich nicht jedes Mal Gedanken über Bezahlung, Aufladung etc. machen. Einfach verbinden und loslegen.

Nutzt man das mobile Internet aber nur selten oder für einen kurzen Zeitraum (etwa bei Kur oder Fortbildung), dann kann die stunden- oder tageweise Nutzung der bessere Weg sein.

Nutzung pro Kalendertag, nicht für 24 Std.

Allerdings gibt es bei manchen Anbietern die Variante, dass die tageweise Nutzung nicht für 24 Std. - also ab dem Zeitpunkt der Buchung - gilt. Sondern meist nur für den Kalender-Tag.

Bucht man das Daten-Volumen z. B. zur Mittagszeit, läuft dieses um kurz nach Mitternacht aus. Ob man das Volumen nun vollständig verbraucht hat oder nicht.

Beispiel für einen Tages-Tarif

Auch Kabel BW hat einen Tarif für 2,50 € / Tag.

Die Besonderheit hierbei:
Diese Kosten werden über die monatliche Rechnung berechnet.
Der Anbieter addiert die Nutzung einfach zum monatlichen Betrag für Festnetz + Internet etc.

Anders als bei Pre-Paid muss hier also kein Guthaben aufgeladen werden.
Andere Anbieter haben ähnliche Tarife.

Vorteile von Pre-Paid

Eine sinnvolle Alternative kann Pre-Paid sein.

So hat etwa Pro Sieben einen vergleichsweise günstigen Tarif.
Man bezahlt im Voraus Geld ein und nutzt den Internet-Anschluss stunden- oder tageweise.

Pro Stunde kostet dies (nur) 77 Cent.
Das ist für alle, die kurz Mails oder neue Facebook-Beiträge lesen wollen, eine günstige Möglichkeit. Also für Infos, die keine große Daten-Menge erzeugen.

Ebenso gibt es auch Pauschalen für 12 Stunden oder pro Tag (3 oder 7 Tage).
Für den halben Tag (12 Std.) berechnet Pro Sieben 1,99 €, aber bietet dafür großzügige 1 GB Daten-Volumen.

Benötigt man jedoch nur wenige Daten, ist dies vergleichsweise teuer.

Einige Pre-Paid-Tarife im Vergleich

Kabel BW liegt bei 2,50 € pro Tag mit 200 MB.
Pro Sieben verlangt 3,99 € pro Tag mit 1 GB.

Der Pro Sieben Tarif ist damit teurer, aber bietet mehr Daten-Volumen.

Je nach Dauer und voraussichtlicher Daten-Nutzung können also beide Tarife interessant sein.
Bei längerer Nutzung ist wiederum die Variante für 1 Monat - bevorzugt als Pre-Paid - sinnvoll und meist günstiger.

Daten-Menge

Auch die Daten-Menge ist ein wichtiges Thema.
Denn: Je nach Daten-Volumen und Tarif kann der Preis höher liegen.

Manche Anbieter haben hier ähnliche Tarife im Angebot, bei denen die Vertrags-Variante im Vergleich zu Pre-Paid günstiger ist oder mehr Daten-Volumen bietet.

Man bekommt also mehr dafür, dass man sich für 12 oder 24 Monate fest an den Anbieter bindet.

Beispiel:

Klarmobil bietet einen Tarif für 9,95 €.
In diesem sind "nur" 500 MB Daten-Menge enthalten.

Dies ist nur ein Zehntel von dem, was man bei Kabel BW - für rund 10,- € mehr - bekommt.
Allerdings gibt es für diesen Tarif keine Vertragsbindung. Man kann also jederzeit die Pre-Paid-Nutzung einstellen, etwa um einen anderen Anbieter zu nutzen.

Anbieter + Mobilfunk-Netz

In Deutschland gibt es 4 Anbieter für Mobilfunk:
T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus.

Da das mobile Internet das Handy-Netz nutzt, ist mobiles Internet hier nur über diese Netze möglich.

Vertrieb durch andere Anbieter

Selbstverständlich werden auch von anderen Anbietern mobile Verbindungen angeboten.
Hierzu haben diese eine Vereinbarung mit einem der o. g. Netz-Anbieter.

So z. B. bei Kabel BW, die eine Kooperation mit o2 haben und deren Mobilfunk-Netz nutzen.

Verfügbarkeit im Netz

Deshalb sind Verfügbarkeit und Verbreitung im gewünschten Mobilfunk-Netz ein wichtiges Thema.

Ist der Ort für die gewünschte Nutzung der Wohnort, der Arbeitsplatz, ein Vereinsheim oder das Zuhause eines Bekannter, lässt sich das meist kurzerhand herausfinden.

Auskunft über Verfügbarkeit

Im Zweifel kann man bei einem Partner des Anbieters nachfragen.
(Oder sich einen Stick von einem Bekannten leihen.)

Die meisten Netz-Anbieter haben auch eine Übersicht-Karte auf ihrer Webseite.
Dort kann man selbst prüfen, wie gut der Netz-Ausbau am gewünschten Ort ist.

Nutzung in Bus + Bahn

Schwieriger wird es unterwegs, z. B. im Zug.
Denn auf dem Weg zur Arbeit fährt man meist durch verschiedene Netz-Zonen.

So kann z. B. auf den ersten 5 km Wegstrecke die Verbindung + der Ausbau hervorragend sein.
Aber die nächsten 20 km bricht die Verbindung ständig ab.

Für den Abruf von Mails oder Facebook-Beiträgen kein Problem.
Bei Programm-Downloads oder Videos wird das schwierig.

Nutzung im Urlaub oder auf Fortbildung

Am Zielort der Fortbildung, aber auch am Kur- oder Urlaubsort kann die Verbindung regional unterschiedlich sein.

Auch wenn die in der Region ansässigen Unternehmen teilweise von "optimalem Ausbau" sprechen, kann die Geschwindigkeit trotzdem unterschiedlich sein.

Denn im Gebäude, aber auch auf dem umliegenden Gelände, können Eigenheiten wie Beton oder Metall in den Wänden und weitere Dinge wie andere Funk-Quellen uvm. die Qualität beeinflussen.

Hier sind andere Internet-Quellen wie WLAN im Hotel / Kurort eine Alternative.
Dies sollte man vorher mit dem Vermieter / Hotel abklären.

Zugang bei Anbietern oder regional unterschiedlich

Selbst wenn für einen Anbieter der UMTS-Zugang schon optimal ist, kann es sein, dass für einen anderen noch kein oder niedriger Ausbau vorhanden ist.

Auch die optimale Nutzung daheim ist noch kein Garant, dass die Verbindung im Urlaub, ja sogar am heimischen See, genauso gut funktioniert.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit wird - unabhängig vom Anbieter - gerne außer Acht gelassen. Doch dazu sollte man einige Hintergründe kennen.

Denn: Vor allem in Gebäuden wird die Signal-Übertragung, und damit die Geschwindigkeit, durch zusätzliche Dinge (andere Funk-Quellen, Beton, Metall uvm.) beeinflusst. Sogar in der freien Natur wird die volle Leistung mit 7,2 Mbit/s nur teilweise erreicht.

Die UMTS-Technik:

Das eigentliche UMTS-Netz kann – technisch bedingt – nur etwa 400 Kbit/s übertragen. Das ist schon mal schneller als das eigentliche Handy-Netz (EDGE: ca. 60 – 80 Kbit/s).
Aber nicht so schnell, wie allgemein gewohnt.

Doch dank verschiedener Techniken (wie etwa Daten-Komprimierung) konnte die Geschwindigkeit optimiert werden.
So sind heute bei den meisten Anbietern bis zu 7,2 Mbit/s = 7.200 Kbit/s (= HSDPA) möglich.
Vereinzelt, dank doppelter Rate sogar 14,4 Mbit/s.

Die max. Geschwindigkeit kann sogar schon auf 10 Meter Strecke unterschiedlich sein.
Sitzt man etwa im Camping-Wohnwagen, kann die Leistung auch mal nur 1 bis 2 Mbit/s (statt der möglichen ca. 7 Mbit/s) erreichen.
Sitzt man jedoch beim Nachbar, kann die Leistung durchaus höher sein.

Netz-Aufbau und Drosselung

Nicht in allen Gebieten in Deutschland ist das schnelle Netz mit HSDPA gut ausgebaut.
Mancherorts kann noch das ursprüngliche UMTS Standard sein.
Dann übertragen die Daten mit max. 384 Kbit/s.

In ländlichen Gebieten – etwa in Block-Hütten im Wald – kann es sogar vorkommen, dass gar kein UMTS möglich ist. Dann überträgt man nur mit sehr niedriger Rate.

Auch für den Fall, dass das Daten-Volumen schon aufgebraucht ist, reduziert der Anbieter die Geschwindigkeit auf EDGE (max. 80 Kbit/s).

Dann kann man nur noch sehr langsam surfen oder Mails checken.
Für Videos oder Programm-Downloads reicht das aber keinesfalls.

Nutzung im Ausland

Wichtig ist außerdem, ob man mobiles Internet auch im Ausland nutzen möchte.
Und ob das überhaupt möglich ist.

Denn nicht jeder Anbieter oder Tarif bietet das an.
Viele Tarife kann man nur in Deutschland nutzen.
Hinter der Landesgrenze bricht der Zugang ab.

Für viele Nutzer reicht das aus.
Denn im Urlaub kann man meist auf das Internet verzichten.

Notfalls kann man das WLAN im Hotel, einen öffentlichen Hotel-Rechner oder ein Internet-Café nutzen. Auch wenn dies mit Kosten verbunden ist, ist das häufig die einfachere und schnellere Variante.

Deshalb sollte man schon vor dem Urlaub abklären, ob es Alternativen für den Internet-Zugang gibt bzw. ob man seine Internet-Verbindung auch im Ausland nutzen kann.

Außerdem kann es günstiger sein, sich im Urlaubsort eine Datenkarte zu kaufen und diese bei einem ausländischen Anbieter zu aktiveren.

Da allerdings der Netz-Ausbau immer weiter voran schreitet und immer mehr Anbieter zu großen, europaweiten Netzen zusammen geschlossen werden, kann es sein, dass der heimische Internet-Anbieter auch im Ausland Zugang ermöglicht.

Evtl. ist hier kurzzeitig eine Tarif-Anpassung oder -Erweiterung notwendig.
Die Provider geben hier i. d. R. gerne Auskunft.

Hohe Kosten im Ausland

Doch es gibt auch Fälle, in denen die Internet-Nutzung im Ausland per mobilen Internet notwendig, teilweise unverzichtbar ist.

Etwa weil man als Techniker Zugriff auf einen Kunden-Rechner benötigt.
Da dieser ein Problem hat, das man lösen muss.

Dann kann es sein, dass die Sache schnell erledigt ist. Man muss den Urlaub also nur für 1 oder 2 Stunden unterbrechen.

Allerdings sollte man beachten, dass - sofern die Nutzung per UMTS / HSDPA im Auslang vertraglich + technisch möglich ist - für das sog. Roaming andere Konditionen vorliegen.

Häufig gibt es bei Nutzung im Ausland nur begrenzte Daten-Mengen, die außerdem mit hohen Kosten verbunden sind.

Ich habe das im Jahr 2006 für eine Fernwartung zu einem Kunden-Rechner genutzt.
Hier sind für jeweils 50 MB (max. 24 Std. Nutzung) stolze 15,- € angefallen.

Da für die Fernwartung dieses Paket 3x gebucht werden musste, fielen für den Zugriff beim Kunden 45,- € an.

Weil es für den Kunden dringend war und es bei ihm um viel Geld ging, hat dieser die zusätzlichen Kosten natürlich übernommen.
Für private Zwecke wäre das aber ein teurer Spaß.

UMTS-Stick für USB vs. Einschub für SIM-Karte

Für den Nutzer stellt sich außerdem die Frage, ob man das mobile Internet direkt über die SIM-Karte im Gerät benutzt oder dafür ein sog. UMTS-Stick notwendig ist.

Viele Smartphone und Tablets, aber auch immer mehr Laptops haben bereits einen Einschub für die SIM-Karte. Ist dieser - bei Notebooks und Tablets - nicht vorhanden, kann er häufig durch ein Zusatz-Modul nachgerüstet werden.

Bei Computern, Laptops und Tablets - meist mit Windows, Mac, Linux und ähnlichen Systemen - kann auch ein UMTS-Stick per USB-Anschluss genutzt werden.

In dem Fall wird die SIM-Karte in den UMTS-Stick eingesteckt und darüber die Einwahl ins Internet vorgenommen.

Vorteil:
Diesen Stick kann man zwischen verschiedenen Geräten wechseln.

Nachteil:
Bei Nutzung am Rechner ragt er ein Stück heraus. So dass man aufpassen muss, nicht dran zu stoßen oder ihn gar abzubrechen.
Außerdem besteht die Gefahr, dass man ihn irgendwo liegen lässt oder verliert.

Größe der SIM-Karte

Bei der SIM-Karte, über die die mobile Internet-Verbindung aufgebaut ist, gibt es außerdem unterschiedliche Größen.

Gab es ursprünglich einheitliche Größen, die primär für damalige Handy verwendet wurden, gibt es seit einigen Jahren auch sog. Micro- oder Mini-SIM-Karten.

Diese werden vor allem für kleinere Geräte wie Smartphones oder Tablets verwendet.
Häufig sind diese auf die Größe festgelegt und können nicht einfach in einen anderen Einschub / Stick mit unterschiedlicher Größe eingesteckt werden.

Der Nutzer sollte deshalb vor dem Kauf der SIM-Karte klären, welche Größe er für sein Gerät braucht.

Oder alternativ das Gerät / den Stick, in das die SIM-Karte gesteckt werden soll, zum Shop mitnehmen. Damit der Berater sich dieses anschauen und die Sache klären kann.

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