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02.04.2015

Warum es keinen 100% Schutz gegen Schädlinge geben kann ...

Trotz Schutz-Software und weiteren Vorkehrungen sind sich viele Experten einig, dass es einen 100%igen Schutz nie geben kann.
Wenn mich Kunden oder Bekannte nach dem Schutz des Computers gegen Schädlinge und Co. fragen, erwarten sie häufig eine all-umfassende, 100%-Lösung.

Dazu muss man sich allerdings bewusst machen:
Einen 100%-igen Schutz gibt es nicht. Kann es und wird es wohl nie geben.

Denn hier gibt es drei Faktoren, weshalb es keinen vollständigen Schutz geben kann, der 100 % aller Risiken abdeckt:
  1. Die Entwicklung neuer Schädlinge - täglich, rund um die Uhr.
  2. Der Nutzer selbst macht auch Fehler.
  3. Dein Programm deckt nicht alle Risiken und Gefahren-Potentiale ab.

Durch zahlreiche Faktoren wie zeitliche Differenzen und menschliche Fehler wird es wohl nie einen hundertprozentigen Schutz gegen Malware geben können.

Täglich gibt es viele Hunderte neue Schädlinge und Angriffstechniken.

Täglich neue Schädlinge

Jeden Tag, rund um die Uhr, ja tatsächlich 24 Stunden werden Tausende neue Schädlinge entwickelt. Komplett neue Schädlinge. Variationen oder Kombinationen schon vorhandener Schädlinge. Neue Techniken, um bekannte oder neu aufgetauchte Sicherheitslücken auszunutzen. Neue Angriffspunkte entdeckt, an die Hacker und Schutz-Software-Hersteller bisher gar nicht gedacht haben.

Sobald ein neuer Schädling oder eine neue Technik für den Missbrauch bekannt ist, machen sich die Hersteller von Schutz-Software bzw. der Programme und Betriebssysteme daran, mögliche Lücken zu schließen sowie Abwehrtechniken zu entwickeln.

Doch das kostet Zeit. Und Entwicklungsarbeit. Handelt es sich um eine Variation bekannter Schädlinge, kann es manchmal schnell gehen. Da ist das Problem in wenigen Minuten geklärt. Bei komplizierten Schädlingen, wie sie in den letzten Jahren immer häufiger auftauchen, kann die Analyse und anschließende Entwicklung von Gegenmaßnahmen durchaus Stunden, wenn nicht sogar Tage dauern.

Und dann muss diese Neuerung in deiner Abwehr, also in Form des Schutz-Programms erst einmal ergänzt werden. Dies geschieht durch die mehrfach täglich - in den meisten Programmen automatisch - ausgelieferten Software-Updates. Erst danach kann dein Schutz-Programm auf einen möglichen Angriff bzw. schon vorhandenen Befall reagieren. Wird ein solcher, kürzlich entwickelter Schädling dann gefunden, wird vom Programm versucht, diesen zu eliminieren bzw. auszugrenzen (Quarantäne).

Durch diese zeitliche Differenz von der Entwicklung und Herausgabe eines neuen Schädlings über die Verbreitung und anschließende Entdeckung durch die Schutzsoftware-Hersteller, die Entwicklung von Gegen-Maßnahmen und anschließende Auslieferung als Update gibt es einfach keine Möglichkeit, einen 100%-igen Schutz zu bieten.

Oftmals liegt ein Virus-Befall auch am Nutzer selbst.

Der Nutzer selbst macht auch Fehler

Leider erlebe ich immer wieder, dass PCs oder Laptops von Kunden mit Schädlingen befallen sind, weil der Nutzer selbst diese "durchgelassen" hat. Auf meine Frage, was zuletzt passiert ist bzw. der Nutzer vor den Auswirkungen des Schädlings zuletzt am PC gemacht hat, höre ich häufig "Der ist plötzlich aufgetaucht." oder "Ich habe doch gar nichts gemacht."

Zum Teil höre ich dann aber während weiterer Ursachenforschung immer mal wieder Aussagen, dass zuletzt doch eine Meldung aufgetaucht ist oder ein Programm zur Installation eines Plugins bzw. einer Erweiterung (Add-ons) aufgefordert hat oder ähnliche Dinge.

Und immer wieder erlebe ich dann, dass eben der Nutzer - trotz ausdrücklicher Warnung des Computers - diese Hinweis-Meldung dann bewusst ignoriert bzw. weg geklickt hat. Und eben die Seite doch besucht bzw. die Erweiterung / das Plugin installiert.

Und schon hat der Schädling aufgrund von "menschlichen Versagen" sich im System verbreitet. Da kann die beste Schutz-Software nichts dagegen halten.

Gerade auf vielen Geräten meiner Kunden läuft - auch aufgrund meiner Empfehlung und da ich es seit Jahren selbst nutze - die Schutz-Software Kaspersky Internet Security.

Das tolle daran: Die Software reklamiert - durch entsprechende Tools im Browser - eine befallene Seite. Sei es, weil diese Seite als Quelle von Schädlingen wie Viren o. ä. bekannt ist. Oder weil die Seite als "Bauernfänger" versucht, die Daten des Benutzers auf illegaler Weise zu erhalten, z. B. indem ein Spionage-Tool im Hintergrund installiert wird.

Folglich: Kaspersky Internet Security meldet selbst schon viele Seiten als schädlich. Mir selbst ist dies auch schon passiert. Sei es, weil ich mich beim Eingeben der Web-Adresse vertippt hatte und auf der falschen Seite gelandet war. Oder weil die Seite / der Web-Server einer eigentlich seriösen Firma tatsächlich befallen war. In letztem Fall habe ich dann natürlich die Firma über die Schädlings-Meldung informiert, damit diese dies selbst prüfen kann.

Man sieht, die Sicherheitsmeldung von Kaspersky funktioniert und ist eine effektive Abwehr. Auch bei Dateien, die man z. B. aus dem Netz speichern will, von einem USB-Stick überträgt oder ein Programm, das man installieren möchte, hilft die Schutz-Software bei der Abwehr und verhindert sogar, dass diese Daten / Programme verwendet werden.

Doch man muss sie auch lassen. Wird, wie bei den o. g. Kunden, dieser Hinweis einfach ignoniert oder trotz besseren Wissens der mögliche Befall einfach hingenommen, trägt allein der Nutzer die Verantwortung und die Konsequenzen.

Nicht immer hilft kostenlose Schutz-Software gegen Viren, Trojaner und Co.

Die verwendete Schutz-Software deckt nicht alle Bereiche ab

Eine gute Schutz-Software deckt nicht nur die typischen "Fälle" Viren, Würmer und Trojaner ab. Dazu gehören viele Dinge mehr wie z. B. Schutz gegen Spionage-Programme (Spyware), Schutz gegen Rootkits, eine effektive Firewall, der Schutz gegen befallene Mails sowie SPAM-Mails, die Überwachung im Browser, z. B. von schädlichen oder gefälschten Seiten uvm.

Doch nicht jedes Programm deckt diese ganze Palette ab.

Und immer wieder höre ich von meinen Kunden das Argument: "Da gibt es doch dieses kostenlose Programm. Das reicht mir eigentlich."

Stimmt eigentlich schon.

Eigentlich. Doch leider habe ich in den letzten 10 Jahren, seit ich nun als Unternehmer in diesem Bereich unterwegs bin, viel zu oft erleben müssen, dass es eben nicht gereicht hat.

Denn zu oft hatte ich schon mit Kunden-Geräten zu tun, deren Betriebssystem total mit Schädlingen überzogen waren. Und das trotz einer kostenlosen Schutz-Software.

Zwar hatte ich - zugegeben - auch schon mit Rechnern zu tun, die trotz einer bezahlten Schutz-Variante mit Schädlingen zu kämpfen hatten. Doch dies kam in den letzten 10 Jahren viel seltener vor.

Geschätzt würde ich hier sagen, das Verhältnis von befallenen Rechnern mit kostenloser Software liegt hier bei etwa 80 bis 90 %. Und dies betrifft inzwischen an die 100 Rechner, die massiv (mehr als 10 verschiedene Arten von Schädlingen) von Schädlingen, sog. Malware betroffen waren.

Nun gibt es von den verschiedenen Anbietern der kostenlosen Schutz-Software natürlich meist auch bezahlte Varianten, die eben mehr Bereiche abdecken und damit dem Spektrum der von mir empfohlenen Software Kaspersky Internet Security entsprechen.

Nur: Häufig stelle ich dann fest, dass eben die bezahlte Version des anderen Anbieters gekauft wurde. Diese ist dann aber häufig teurer als die Kaspersky-Software.

Wenn ich dann die Kunden darauf hinweise höre ich immer wieder Sätze wie "Naja. Egal. Jetzt habe ich wenigstens einen Rund-um-Schutz" oder "Oje, wenn ich das früher gewusst hätte."

Doch genau darauf habe ich schon zahlreiche Kunden hingewiesen, Und dann festgestellt, dass sie mir gar nicht zugehört haben. Sich jedoch dann später beschwerten, weil sie die teurere Software gekauft haben.

Fazit: Mit Kaspersky Internet Security ist der Computer gut gegen Angriffe und Schädlinge gerüstet.

Fazit:

Sowohl die zeitliche Differenz zwischen Entwicklung neuer Schädlinge im Vergleich zur Abwehr durch die Schutz-Software-Hersteller als auch die Fehler, die der Nutzer selbst macht, sorgen dafür, dass es keinen hundertprozentigen Schutz geben kann.

Und auch die Lücken, d. h. die Bereiche, die kostenlose Software häufig nicht abdecken, trägt dazu bei.

Deshalb:
Besser vorher gut überlegen, ob es einem reicht, Kosten sparen zu wollen und auf einen Teil der notwendigen Schutz-Maßnahmen zu verzichten. Oder man lieber doch gleich auf eine bezahlte, aber trotzdem günstige Variante setzt. Und damit mögliches Risiko-Potential schon im Kern erstickt.

Denn das tolle an Kaspersky Internet Security:
Die Software kann man sogar 30 Tage, also einen vollen Monat, kostenlos testen. Mit allen Funktionen und Abwehr-Maßnahmen.

Gefällt einem die Software: Einfach einen Lizenzschlüssel kaufen und eingeben. Fertig.
Oder man wählt einen anderen Anbieter, falls einem die Software wider Erwarten doch nicht zusagt.


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