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24.06.2016

Windows Explorer: Dateien + Ordner verwalten per Kontextmenü

Mit dem Windows Explorer lassen sich Dateien und Ordner verwalten, z. B. indem man sie kopiert, verschiebt, löscht oder umbenennt.
Für die Verwaltung von Dateien und Ordnern auf dem PC gibt es für Windows 10 und alle früheren Versionen (wie Windows 7 oder Windows XP) den Windows Explorer.

Damit lassen sich Dateien Kopieren, Verschieben, Löschen, Umbenennen, die Eigenschaften anzeigen uvm.

Eine Möglichkeit, diese Funktionen auszuwählen, ist das sog. Kontext-Menü, das über die rechte Maustaste erscheint.

Wie dies funktioniert, beschreibe ich euch an einigen Beispielen.


Im Kontextmenü des Windows Explorer finden sich viele hilfreiche Funktionen.

Der Aufbau des Kontext-Menü im Windows Explorer

Viele Nutzer bevorzugen zur Verwaltung ihrer Dateien und Ordner das Kontext-Menü

Darin sind u. a. die Funktionen "Ausschneiden" oder "Kopieren" enthalten, nachdem man eine Datei (durch Markieren) ausgewählt und mit der rechten Maustaste angeklickt hat.

Das Kontextmenü im Windows Explorer:
zahlreiche Datei- und Ordner-Funktionen, ergänzt durch Funktionen
zahlreicher Programme (z. B. Adobe Acrobat, GIMP oder Malwarebytes)
Das Kontextmenü im Windows Explorer: zahlreiche Datei- und Ordner-Funktionen, ergänzt durch Funktionen zahlreicher Programme (z. B. Adobe Acrobat, GIMP oder Malwarebytes).

Außerdem gibt es die Möglichkeit, Dateien zu löschen, umzubenennen (den Dateinamen zu ändern), eine Verknüpfung zu erstellen (quasi einen Link zu einer Datei) und zahlreiche weitere Funktionen.

Sind auf dem Rechner zusätzliche Programme installiert, erstellen einige davon eigene Einträge im Kontext-Menü. Dadurch kann die Länge je nach Computer variieren. Deshalb nicht wundern, wenn ihr an einem anderen Rechner andere Funktionen im Kontext-Menü findet.

Außerdem ändern sich die Einträge im Kontext-Menü je nachdem, mit welcher Quelle (z. B. einem Ordner, einer Datei, einem Laufwerk oder für den kompletten PC) man dieses verwenden möchte.

So funktioniert das Kontextmenü

Da das Kontext-Menü je nach Anwendungsbereich anders aussieht, möchte ich euch die Funktion an einigen Beispielen erklären.

Beispiel Kopieren / Verschieben:

Um eine Datei zu kopieren oder zu verschieben, wählt man die gewünschte Datei zuerst aus. Das klappt beispielsweise, indem man die Datei mit der rechten Maustaste anklickt.

Die Kopieren-Funktion im Windows Explorer Kontextmenü
Die Kopieren-Funktion im Windows Explorer Kontextmenü

Anschließend wechselt man zum Ziel-Ordner und klickt dort in einem leeren Bereich erneut die rechte Maustaste. Dadurch erscheint erneut das Kontextmenü und man kann die gewählte Datei im Ziel-Verzeichnis einfügen.

Die Einfügen-Funktion im Windows Explorer Kontextmenü
fügt die zuvor kopierte bzw. ausgeschnittene Datei im Ziel-Verzeichnis ein
Die Einfügen-Funktion im Windows Explorer Kontextmenü - fügt die zuvor kopierte bzw. ausgeschnittene Datei im Ziel-Verzeichnis ein

Die gleiche Vorgehensweise funktioniert auch beim Verschieben einer Datei.

Die Ausschneiden-Funktion im Windows Explorer Kontextmenü
Die Ausschneiden-Funktion im Windows Explorer Kontextmenü

Der Unterschied der beiden Funktionen

Hat man zuvor die Funktion "Kopieren" gewählt, bleibt die ursprüngliche Datei im bisherigen Verzeichnis und ein Duplikat im anderen Ordner erstellt.

Bei der Funktion "Ausschneiden" wird die Datei an den neuen Platz verschoben, also quasi im ursprünglichen Ordner 'heraus genommen' und an einen neuen Platz gelegt.

Beispiel Löschen:

Alternativ findet man im Kontext-Menü den Eintrag "Löschen". Hierdurch lässt sich eine Datei in den Papierkorb verschieben, nachdem diese über die rechte Maustaste angeklickt wurde.

Die Löschen-Funktion im Windows Explorer Kontextmenü
Die Löschen-Funktion im Windows Explorer Kontextmenü

Die Datei verschwindet dadurch aus dem Ordner und landet erst einmal im Papierkorb. Wird dieser später geleert, wird die Datei vollständig von der Festplatte gelöscht.

Nachdem die Datei über das Kontextmenü gelöscht werden soll,
erscheint eine Sicherheitsabfrage zum Verschieben in den Papierkorb.
Nachdem die Datei über das Kontextmenü gelöscht werden soll, erscheint eine Sicherheitsabfrage zum Verschieben in den Papierkorb.

Solange kann man sie bei Bedarf jederzeit wieder herstellen, also zurück holen. Etwa, weil man versehentlich die falsche Datei gelöscht hat oder sie doch noch braucht.

Wie das genau funktioniert, erfahrt ihr in einem späteren Beitrag.

Beispiel Umbenennen:

Ein einmal festgelegter Dateiname ist nicht für alle Ewigkeit "in Stein gemeiselt", sondern lässt sich jederzeit individuell ändern.

Dazu wählt man eine Datei über die rechte Maustaste aus und klickt im Kontext-Menü den Eintrag "Umbenennen".

Die Umbenennen-Funktion im Windows Explorer Kontextmenü
Die Umbenennen-Funktion im Windows Explorer Kontextmenü

Anschließend wird die Datei blau markiert. Hierdurch kann man den bisherigen Namen entweder direkt überschreiben oder durch Klick an eine beliebige Stelle im Dateinamen dort zusätzliche Buchstaben / Wörter ergänzen bzw. löschen.

Nachdem man die Funktion zum Umbenennen ausgewählt hat,
erscheint der Dateiname blau markiert und kann überschrieben oder geändert werden.
Nachdem man die Funktion zum Umbenennen ausgewählt hat, erscheint der Dateiname blau markiert und kann überschrieben oder geändert werden.

Die gewählte Datei bleibt dabei unverändert im bisherigen Verzeichnis bestehen. Auch der Inhalt ändert sich nicht.

Wie das genau funktioniert, beschreibe ich in einem späteren Beitrag.

technischer Hinweis:
Der Dateinamen kann dabei bis zu 255 Zeichen enthalten. Allerdings sind bestimmte Zeichen ausgeschlossen. Die Zeichen " / \ : * ? < > | sind nicht zulässig. Falls man eines dieser Sonderzeichen verwenden möchte, erhält man von Windows den Hinweis, dass dies nicht möglich sei.

Der Windows Explorer informiert,
welche Sonderzeichen nicht verwendet werden dürfen.
Der Windows Explorer informiert, welche Sonderzeichen nicht verwendet werden dürfen.

Tipp:
Man darf den Dateinamen gerne auch etwas länger halten. Ich habe mir deshalb schon vor Jahren angewöhnt, diesen je nach Bereich oder Anforderung eher länger zu benennen.

Beispiel:
Der Dateiname "Brief Müller" ist nicht besonders aussagekräftig. Der Dateiname "Schreiben von Müller, Max wegen Anforderung Unterlagen (2016-06-10)" gibt dabei auf den ersten Blick Auskunft worum es geht, von wem er stammt, dass es sich um einen Brief handelt und an welchem Tag er geschrieben wurde.

Mit einem längeren Dateinamen kann die Unterscheidung leichter fallen.
Mit einem längeren Dateinamen kann die Unterscheidung leichter fallen.

Auf die Art kann man bei Bedarf auch nach dem vollen Namen oder dem Datum suchen. Und auch Briefe besser von Fax, Mail oder anderen Quellen unterscheiden.


Andere Funktionen im Kontext-Menü:

Im Kontext-Menü gibt es noch viele weitere Funktionen, die man nach Bedarf nutzen kann. So etwa der Eintrag "Eigenschaften", um die Datei-Eigenschaften zu sehen und ggf. zu ändern. Oder der Eintrag "Bearbeiten", um die die Datei mit dem Standard-Programm zu öffnen.

Im Eigenschaften-Fenster erfährt man zahlreiche Details zur Datei.
Im Eigenschaften-Fenster erfährt man zahlreiche Details zur Datei.

Übrigens:

Die Funktionen Umbenennen, Löschen, Kopieren, Ausschneiden (Verschieben) und einige andere Funktionen klappen nicht nur mit einer einzelnen Datei, sondern auch mit mehreren Dateien oder ganzen Ordnern.

Lediglich bei ganzen Laufwerken kann dies nicht genutzt werden, da man dafür spezielle Programm-Funktionen braucht.

Wie man mehrere Dateien oder Ordner markieren kann, erfahrt ihr in einem späteren Beitrag.

Fazit: Über das Kontextmenü lassen sich im Windows Explorer viele hilfreiche Funktionen nutzen und schnell erreichen.

Fazit:

Über das Kontext-Menü lassen sich viele häufig genutzte Funktionen auf die Schnelle auswählen. Der Vorteil: Man kann alles direkt per Maus bedienen, ohne dass man immer wieder von der Maus zur Tastatur wechseln muss. (Einzig beim Umbenennen ist man die Tastatur angewiesen.)

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