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25.06.2016

Windows Explorer: Dateien + Ordner verwalten per Tastenkombination

Mit dem Windows Explorer lassen sich Dateien und Ordner verwalten, z. B. indem man sie kopiert, verschiebt, löscht oder umbenennt.
Um Dateien und Ordner auf dem Rechner verwalten zu können, z. B. zu Kopieren, Verschieben oder zu löschen, gibt es mehrere Methoden.

Im vorherigen Beitrag habe ich euch die Variante per Kontextmenü vorgestellt.

Heute erkläre ich euch eine zweite Methode: die Tastenkombination.

Tastenkombinationen helfen dem Nutzer beim einfachen Verwalten von Ordnern und Dateien.

Warum Tastenkombination?

Viele Nutzer verwenden zur Steuerung + Bearbeitung von Dateien, aber auch in Dokumenten wie Word, einem Browser (z. B. Google Chrome) oder einem Grafik-Programm gerne die Tasten.

Denn das hat den Vorteil, dass man hier vor allem bei Texten in Office (Word, Powerpoint, Excel, OneNote, Outlook etc.), aber auch im Browser (z. B. beim Schreiben Forum, eines Blog-Beitrags oder beim Lesen von Mails) oder einem Grafik-Programm (z. B. beim Gestalten eines Plakats) ohnehin schon die Tastatur benutzt.

Für bestimmte Aktionen wie das Speichern des Dokuments, Kopieren / Ausschneiden + Einfügen und viele Funktionen kann man das einfach per Tasten-Kombination lösen.

So muss man nicht jedes Mal von der Tastatur zur Maus und wieder zurück wechseln. Besonders für Anwender der 10-Finger-Technik eine enorme Erleichterung.

Wie die Tastenkombination funktioniert

Die meisten Tastenkombination funktionieren i. d. R. durch die Shift-Taste (Großschreibung), die Strg-Taste (Steuerung) oder die Alt-Taste (Alternative Funktion).
Hier drückt man eine der o. g. Tasten in Kombination mit einem Buchstaben oder einer Zahl.

Einige zusätzliche Funktionen gibt es auch in Kombination mit der Windows-Taste (meist die zweite von links in der untersten Reihe). Allerdings hat nicht jede Tastatur diese Windows-Taste.

Die wichtigsten Funktionen betreffen vor allem die Strg-Taste, verbunden mit einem Buchstaben, z. B. die Kombination Steuerung plus S-Taste zum Speichern.

Eine häufig benutzte Tastenkombination:
Strg-S zum Speichern in Dokumenten + Programmen.
Eine häufig benutzte Tastenkombination - Strg-S zum Speichern in Dokumenten + Programmen.

Abgekürt wird das in Texten meist z. B. Strg-S (für die Speichern-Funktion) oder auch Strg+C (für die Kopieren-Funktion) dargestellt. Das prägt sich schnell ein und ist geläufig.

Einheitliche Verwendung in den meisten Programmen

Im nächsten Abschnitt findet ihr eine kurze Auflistung von Tasten-Kombinationen, die in sehr vielen einheitlich verwendet werden. Nur selten weichen Programme von dieser Norm ab und legen eigene Tastenkombinationen fest.

Allerdings: Nicht für jedes Dokument oder jedes Programm werden alle Funktionen bereit gestellt. Je nach Programm, Dateityp oder auch Datenträger kann es sein, dass Speichern oder andere Funktionen wie Kopieren, Löschen o. ä. nicht möglich sind.

So kann man die Datei auf einer DVD-ROM beispielsweise nur kopieren und auf der Festplatte einfügen. Aber nicht löschen, ausschneiden oder direkt dort speichern.

Einige wichtige Tastenkombinationen:

  • Strg-S = Speichern
  • Strg-X = Ausschneiden
  • Strg-C = Kopieren
  • Strg-V = Einfügen
  • Strg-A = Alles auswählen (in Text-Dokumenten: alles markieren)
  • Strg-P = Drucken
  • Strg-W = Schließen (funktioniert nicht überall einheitlich)
  • Strg-F = Suchfunktion (z. B. im Browser)
  • Strg-H = Ersetzen (z. B. in Word, Excel oder dem Editor unter Windows)
  • Entf = Löschen (z. B. einer Datei, eines Ordners oder in einem Text-Dokument)


Weitere Tastenkombinationen findet ihr hier.
Auch Microsoft bietet eine Übersicht verschiedener Tasten-Kombinationen je Anwendungsbereich.

Alternative Bezeichnung von Tasten

Auf englischen Tastaturen kann die Bezeichnung verschiedener Tasten abweichen. Auch auf früheren Geräten wurden diese häufig trotz deutscher Tastatur-Belegung so beschriftet.

Hier heißt z. B. die Steuerungstaste dort Control (Ctrl). Die Löschen-Taste "Entf" (Entfernen) wird darauf "Del" (Delete) beschriftet. Auch andere Tasten sind englisch beschriftet (z. B. Page Up / Down statt Bild hoch / runter).

Auf manchen Tastaturen (z. B. englischen) heißt die Strg-Taste Ctrl.
Auf manchen Tastaturen (z. B. englischen) heißt die Strg-Taste Ctrl.

Diese Tasten haben in jedem Fall die gleiche Funktion, weshalb sie in manchen (vor allem fremdsprachigen Texten) auch z. B. Ctrl-S oder Ctrl+S (für Speichern) abgekürzt werden.

Löschen von Dokumenten / Dateien

Für die Taste "Ent" (Entfernen) zum Löschen von Dokumenten, Ordnern oder Text-Stellen im Dokument braucht es keine Kombination. Denn diese Funktion wird - vor allem in Word, Excel, dem Editor unter Windows und vielen anderen Text-Programmen - am häufigsten benutzt, weil damit u. a. Schreib-Fehler im Dokument korrigiert werden können.

Auf welche unterschiedliche Arten Text in Dokumenten markiert bzw. verändert werden kann, erfahrt ihr in einem späteren Beitrag.

Ist man nun ohnehin grade beim Verwalten von Dateien und Ordnern, lässt sich die Datei (oder der Ordner) über die Entf-Taste kurzerhand löschen.

Über die Entf-Taste kann man nicht nur Texte ändern,
sondern auch Dateien oder Ordner löschen.
Über die Entf-Taste kann man nicht nur Texte ändern, sondern auch Dateien oder Ordner löschen.

Dadurch wird sie in den Papierkorb verschoben und kann dort später wieder hergestellt werden, solange der Papierkorb noch nicht geleert wurde.

Der Ursprung der Tasten-Kombination

Tasten-Kombinationen gibt es quasi schon seit den Anfängen von Computern in den 1960er und 1970er Jahren, als diese vor allem in den USA Verbreitung fanden. Damals gab es anfangs nur die Bearbeitung von Dokumenten und Mails. An Videos, Musik, Bilder und viele andere Dateiformate dachte man damals noch gar nicht.

Und auch die Maus wurde erst später erfunden. Deshalb hat man für die Bearbeitung von Dokumenten Tasten-Kombinationen genutzt.

Die Tasten-Kombinationen sind deshalb keine "Erfindung", die es rein in Windows gibt. Die meisten Kombinationen gibt es (ähnlich) auch für andere Betriebssysteme wie Linux, Ubuntu, Android, iOS oder Macintosh. Allerdings gibt es z. T. keine Strg-Taste (bei Macintosh von Apple ist das die sog. Apfel-Taste). Je nach System erscheinen die Funktionen erst nach Verbinden mit einer Tastatur (unter Android so getestet.)

Übrigens:

Die jeweiligen Kombinationen wurden nicht wahllos festgelegt. Häufig gehen diese auf die (englische) Bezeichnung der Funktion zurück. So steht Strg-S z. B. für Save (Speichern / Sichern), Strg-C für Copy (Kopieren), Strg-F für Find (Finden), Strg-P für Print (Drucken) oder Strg-A für All (Alles).

Außerdem heißen die Tasten-Kombinationen auf englisch "Shortcuts" (in etwa: Kurzschnitte) oder "Hotkey" (in etwa: heißer Schlüssel). Diese Bezeichnung ist manchen PC-Nutzern geläufiger.

Tipp:

Zahlreiche Kombinationen wie Strg-S oder Strg-P konnte ich mir schon immer gut merken, da ich die englische Bezeichnung kenne.

Andere wie Strg-X, Strg-C und Strg-V machten für mich anfangs wenig Sinn. Hier habe ich mir durch einen kleinen Trick geholfen.

Denn einerseits liegen die Tasten zum Ausschneiden, Kopieren und Einfügen direkt nebeneinander.

Die Tasten X, C und V liegen direkt nebeneinander.
Zusammen mit der Strg-Taste stehen sie für Ausschneiden, Kopieren und Einfügen.
Die Tasten X, C und V liegen direkt nebeneinander. Zusammen mit der Strg-Taste stehen sie für Ausschneiden, Kopieren und Einfügen.

Außerdem habe ich mir diese (bildlich) so gemerkt:
    Das X sieht aus wie eine Schere. Die schneidet die Datei aus.


  • Das C dagegen sieht aus wie ein Greifarm. Damit kann man die Datei (als Kopie) anpacken.
  • Das V wiederum sieht aus wie die Pfeilspitze nach unten und markiert den Ort, an dem man die (ausgeschnittene / kopierte) Datei ablegen, also einfügen möchte.

  • Fazit: Durch Tastenkombinationen lässt sich die Verwaltung im Windows Explorer vereinfachen.

    Fazit:

    Tastenkombinationen sind nicht nur enorme Hilfe beim Bearbeiten von Texten und Dokumenten oder beim Verwalten von Dateien und Ordnern.

    Denn man muss nicht ständig zwischen Maus und Tastatur wechseln. Zumal nicht jedes Gerät eine Maus hat oder sich damit verbinden lässt.

    Die meisten "Shortcuts" lassen sich außerdem leicht merken und sind bei den meisten Betriebssystemen und Programmen einheitlich.

    Deshalb verwende ich sie mehrfach täglich. Inzwischen denke ich meist beim Bearbeiten gar nicht nach, ob ich nun eher die Tastatur oder die Maus (z. B. die Symbole oder das Kontextmenü) verwende. Das passiert schon fast automatisch und kommt ganz drauf an, was und wie ich gerade arbeite.

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