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25.10.2016

Maßnahmen gegen Hacker: Der Sicherheitsraster

Über den Sicherheitsraster wird der Zugriff bei der Passwort-Verwaltung zusätzlich erschwert.
Eine zusätzliche Sicherheitsstufe bei der Anmeldung beim Internet-Konto sowie zur Nutzung von Browser-Erweiterungen und Apps ist u. a. bei der Passwort-Verwaltung von LastPass zu finden.

In diesem Beitrag erfahrt ihr, was das Sicherheitsraster ist und wie es funktioniert.


Der Sicherheitsraster bietet bei Online-Tools wie LastPass zusätzliche Sicherheit.

Warum ein Sicherheitsraster?

Mithilfe des Rasters wird die Anmeldung durch eine zusätzliche Sicherheitsstufe ergänzt.

Statt eines Sicherheitscodes per SMS setzt LastPass auf das Sicherheitsraster, das über die Kombination aus Buchstaben und Zahlen zu einem anderen Zeichen führt, das nach der Eingabe von Benutzername und Passwort bei der Anmeldung eingegeben werden muss.

Diesen Raster sollte man sich ausdrucken.

Denn einmal aktiviert, benötigt man diesen immer wieder, um Zugriff auf die Passwort-Verwaltung zu erhalten.

Würde man diesen nicht drucken / notieren oder man würde ihn verlieren, könnte es ggf. sein, dass man sich nicht mehr anmelden kann und damit den Zugriff auf alle gespeicherten Passwörter verliert.

Dabei ist das Sicherheitsraster bei LastPass nur eine weitere Form der Sicherheit und damit nicht zwingend erforderlich.

Allerdings ist dies, vor allem wenn man über LastPass hunderte Passwörter verwaltet, sehr zu empfehlen.

Der Sicherheitsraster von LastPass:
Der Sicherheitsraster von LastPass.

Wie funktioniert der Sicherheitsraster?

Im Raster findet man eine Tabelle mit Zahlen auf der einen und Buchstaben auf der anderen Achse.

Bei der Anmeldung auf der LastPass-Website wird - nach Eingabe von E-Mail-Adresse und Passwort - eine Aufforderung angezeigt. In dieser sind 4 Zahlen-Buchstaben-Kombinationen zu finden.

Im Raster selbst ist über die Zahlen-Buchstaben-Kombination, quasi als Koordinate, ein anderer Buchstabe zu finden.

Diesen muss man anschließend in das passende Feld bei der Anmeldung eingeben.

Hat man diesen Code nicht oder gibt ihn falsch ein, erhält man keinen Zugriff.

Durch die Kombination auf 10 zahlen und 26 Buchstaben ergibt sich bei 4 Eingabe-Feldern eine sehr große Anzahl an Möglichkeiten (weit über 100.000 Varianten).

Dies zu erraten, dürfte für Hacker sehr schwer werden.

Zumal zu jeder Koordinate ebenso einer von 26 Buchstaben gehören könnte.

Anmeldung per Sicherheitsraster bei LastPass:
Anmeldung per Sicherheitsraster bei LastPass.

Anmeldung für andere Bereiche

Auch beim Zugriff über Apps (z. B. auf Smartphone + Tablet) sowie über die Browser-Erweiterung (z. B. im Google Chrome) wird man zur Bestätigung durch den Sicherheitsraster aufgefordert.

Dadurch soll sichergestellt werden, dass Fremde durch Browser-Tools, Apps usw. Zugriff auf das eigene Konto erhalten.

Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme muss der Zugriff bei der Browser-Erweiterung - auch nach erfolgreich durchgeführter Bestätigung im Browser - jeweils nach 30 Tagen erneut bestätigt werden.

Zusätzliche Geräte anmelden

Auch bei der Nutzung zusätzlicher Geräte muss die Bestätigung per Sicherheitsraster für jedes Gerät separat eingegeben werden.

So wird ausgeschlossen, dass Unbefugte deren Geräte mit LastPass verbinden können.

Fazit: Der Sicherheitsraster erhöht die Sicherheit, indem er u. a. fremde Zugriffe verhindert.

Fazit:

Durch die Nutzung des Rasters wird eine zusätzliche Sicherheitsstufe aktiviert, die viele Vorteile bietet.

Denn sie verhindert nicht nur, dass Fremde Zugriff auf das LastPass-Konto erhalten.

Außerdem kann sich keine Person, die zwischendurch am eigenen Rechner sitzt, bei LastPass anmelden.

Und selbst Personen, z. B. Kollegen, die während der Anmeldung durch den Nutzer hinter diesem stehen und zufällig das eingegebene Passwort sehen, können damit erst mal nichts anfangen.

Denn zur vollständigen Anmeldung benötigen sie den Sicherheitsraster.
Diesen sollte man deshalb - zwar jederzeit griffbereit, aber trotzdem nicht für jeden offensichtlich - sicher aufbewahren.

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