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27.12.2016

Google Chrome: mit mehreren Browser-Fenstern arbeiten

Mit mehreren Browser-Fenstern kann die Arbeit einfacher werden.
Bei der Arbeit im Netz gibt es viele Möglichkeiten, offene Webseiten und Internet-Dienste zu nutzen und zu verwalten.
Das funktioniert komfortabel durch sog. Registerkarten (Tabs).

Doch manchmal ist es sinnvoller, mit mehreren Browser-Fenstern zu arbeiten.
In diesem Beitrag zeige ich euch einige Beispiele, wann dies sinnvoll ist.

Die Verwendung von mehreren Browser-Fenstern kann aus mehreren Gründen sinnvoll sein.

Ausgeblendete Infos in Tab-Verwaltung

Einerseits kann es sein, dass man zu viele Registerkarten geöffnet hat, dadurch nicht mehr ausreichend Infos zu sehen sind (z. B. weil der Titel oder sogar das Symbol ausgeblendet sind). Deshalb weiß man nicht mehr, an welcher Stelle der jeweils gesuchte Tab ist.

Hier kann man die bereits offenen Tabs übersichtlicher gestalten, indem man einzelne oder mehrere aus dem offenen Fenster heraus zieht und in einem zweiten (oder sogar dritten, vierten usw.) Fenster auslagert.

Hierbei ist es außerdem möglich, diese Tabs nicht nur in ein neues Fenster zu ziehen und damit ein zweites zu erstellen.

Man kann diese Tabs auch in ein zuvor neu erstelltes zweites Fenster ziehen, z. B. eines, in dem man vorher eine andere Webseite geöffnet hat.

Sind (zu) viele Tabs geöffnet, verschwindet auch das Symbol (Favicon):
Sind (zu) viele Tabs geöffnet, verschwindet auch das Symbol (Favicon).

Mehrere Fenster auf Bildschirm verteilen

Doch nicht nur für mehr Übersicht kann es sinnvoll sein, mehrere Browser-Fenster zu nutzen.
Auch zum parallelen Arbeiten, wie es seit Windows 7 vereinfacht möglich ist, kann dies sinnvoll sein.

So ist es in Windows 7 und Windows 8 möglich, per Tasten-Kombination bzw. Ziehen mit der Maus zwei Programm-Fenster jeweils zu genau 50 % rechts und links auf dem Display zu verteilen. So dass man mit zwei Webseiten bzw. Internet-Diensten gleichzeitig arbeiten kann.

Seit Windows 10 kann man dies sogar auf 4 Fenster gleichzeitig erweitern, indem man diese per Maus in jeweils eine Ecke zieht. So dass jedes Fenster 25 % vom Display einnimmt und man mit 4 Seiten / Diensten gleichzeitig arbeiten kann.

In Windows 10 ist es möglich, 4 Programm-Fenster zu jeweils 25 % auf dem Display zu verteilen:
In Windows 10 ist es möglich, 4 Programm-Fenster zu jeweils 25 % auf dem Display zu verteilen.

Nach Themen sortieren

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, die offenen Internet-Seiten und -Dienste in unterschiedliche Fenster zu gliedern, um zwischen den einzelnen Bereichen - z. B. nach Thema der Seiten / Dienst in Kategorien unterteilt - zu wechseln.

Dieser Fenster-Wechsel ist beispielsweise über die Tasten-Kombination "Alt + Tabulator" möglich.

Offene Seiten in einem Rutsch als Lesezeichen speichern

Hilfreich ist die Nutzung von mehreren Browsern-Fenstern auch, um für alle offenen Seiten in einem Rutsch neue Lesezeichen zu erstellen.

Denn Google Chrome bietet hierfür eine einfach zu nutzende Funktion.

Im Google Chrome kann man über die Tab-Leiste alle Tabs in einem Fenster als Lesezeichen speichern:
Im Google Chrome kann man über die Tab-Leiste alle Tabs in einem Fenster als Lesezeichen speichern.

Nehmen wir an, es sind in einem Fenster 5 allgemeine Webseiten offen und 30 Seiten mit einer Bilder-Galerie.

Diese Bilder möchte man sich gerne in einer ruhigen Minute anschauen, als Galerie durchlaufen lassen, speichern, ggf. drucken etc.

Weil man den Link zu diesen Bilder-Galerien gerade von einem Bekannten per Mail geschickt bekommen und gleich geöffnet hat, sind nun 30 Browser-Tabs offen.

Zum Anschauen hat man aber aktuell keine Zeit, so dass man sich diese als Lesezeichen speichert.

Google Chrome bietet hierfür die Möglichkeit, alle offenen Tabs in einem Rutsch als Lesezeichen zu erstellen.

Dabei wären aber auch die 5 anderen Seiten enthalten.

Bei 5 Seiten und 30 Bilder-Galerien ginge das noch, indem man nach dem Speichern aller Tabs als Lesezeichen die "unnötigen" 5 Seiten wieder als Lesezeichen löscht.

Falls allerdings, wie bei mir häufig zu finden, 20 oder mehr Lesezeichen geöffnet sind, kann dies aufwändiger sein.

Erfahrene Nutzer wissen zwar, mit man das mit ein paar Klicks in einem Rutsch schafft.

Aber einfacher kann es sein, die gewünschten Tabs in ein neues Fenster zu ziehen und damit zwischen zwei Bereichen zu unterscheiden.

Die Tabs, die nicht als Lesezeichen gespeichert werden sollen, bleiben im ursprünglichen Fenster erhalten.

Die Tabs für die Lesezeichen kommen in ein zweites Fenster und können so auf einen Rutsch gespeichert werden.

Dabei kommt es auch nicht drauf an, ob in dem Fenster 2, 20 oder mehr als 100 Tabs zu finden sind.

Anleitungen und Screenshots erstellen

Hilfreich kann die Nutzung von mehreren Fenstern auch sein, wenn man - wie z. b. bei meinen Blog-Beiträgen und Info-Videos - die zuvor gesammelten Infos als sog. Screenshot (Bildschirm-Foto) oder als Video-Anleitung erstellt.

Hierfür möchte man ggf. nur einen Teil der offenen Tabs nutzen, da dort ggf. nicht relevante Infos zu sehen sind, die offenen Tabs den Überblick stören oder auch andere nichts angehen.

Um diese Seiten nicht schließen zu müssen, da man diese vielleicht weiterhin zum Erstellen von Screenshots und Video-Anleitungen benötigt, lagert man die wichtigen Tabs kurzerhand in ein zweites Fenster aus.

Und kann so für die Infos, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, auf eine reduzierte Anzahl an zu sichtbaren Tabs zurück greifen.

Mit dem Programm Irfan View lassen sich u. a. Screenshots erstellen:
Mit dem Programm Irfan View lassen sich u. a. Screenshots erstellen.

Fazit: Für die Verwendung von mehreren Browser-Fenstern gibt es zahlreiche Gründe.

Fazit:

Neben diesen Beispielen gibt es bestimmt noch zahlreiche Anwendungsbereiche mehr, bei denen die Nutzung von zwei oder mehr Browser-Fenstern Sinn macht.

Habt ihr eigene Erfahrungen gesammelt?
Schreibt mir diese unten in die Kommentare.

In späteren Beiträgen zeige ich euch außerdem, wie man vorhandene Tabs in ein anderes Fenster auslagert und wie man ein neues, leeres Fenster erstellt.

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